Pflegezimmer

Mehr als nur ein Altersheim

Unsere Pflegezimmer sind geräumig und mit eigener Nasszelle. Sie können mit eigenen Möbeln und Erinnerungsstücken wohnlich eingerichtet werden, so dass sich die Bewohner bei uns wie zu Hause fühlen können. Unser Ziel ist es, dass Sie so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung leben können. Ist dies nicht mehr möglich, bieten wir Ihnen einen Platz in der integrierten Pflegewohngruppe an. Auch in der Pflegewohngruppe setzen wir uns für ein selbstbestimmtes Leben ein.

Die Vorzüge auf einen Blick

Die Oase Effretikon bietet


(Im monatlichen Pensionspreis sind folgende Leistungen inbegriffen)

  • Helle und gemütliche Pflegezimmer für vielfältige Bedürfnisse
  • Liebevolle und persönliche Pflege und Betreuung rund um die Uhr
  • Vielfältiges Aktivierungsprogramm zur Unterstützung und Förderung von kreativen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten
  • Wellness und Therapieangebote
  • Abwechslungsreiche, regionale und saisonale Menüs
  • Sie leben in einer familiären Gruppe zusammen.
  • Auch Kurzzeit- und Entlastungsaufenthalte sowie Tagesaufenthalte möglich
  • Spezialisierte Angebote für Menschen mit Demenz oder Palliativpflege und neurologische Langzeitpflege

Gut zu wissen


Die Pflegewohngruppe der Oase Effretikon ist ausgestattet mit Einzel- und Doppelzimmern inklusive eigenen Nasszellen sowie einem Gemeinschaftsraum. In der Pflegewohngruppe wird mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zusammen gekocht und der Haushalt geführt, um so die noch vorhandenen Ressourcen bei den alltäglichen Aktivitäten einzusetzen und zu erhalten. Unsere Pflegezimmer können mit eigenen Möbeln und Erinnerungsstücken wohnlich eingerichtet werden, so dass sich die Bewohner bei uns wie zu Hause fühlen können. Die Pflegeplätze sind mit Ergänzungsleistungen finanzierbar.

Unsere Bewohner und Eindrücke der Oase

Berti Meyer

„Nur Geduld bringt Rosen und schöni Omlettli.“

Paul Regli

Paul Regli von der Oase Wetzikon zaubert allen ein Lächeln ins Gesicht.

Die Golden Girls der Oase am Rhein

„Wir sind vielleicht auch die perfekten Bewohner…“

Margrith's Pistazienkuchen

Margrtih von der Oase Rümlang backt den Bewohner einen Pistazienkuchen.

Betreuung Demenz

Wir setzen uns intensiv mit dem Krankheitsbild Demenz und seinen Begleiterscheinungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen auseinander. Lebensqualität ist trotz Demenz möglich. Die Behandlung, Betreuung und Pflege von demenzkranken Menschen orientiert sich an ethischen Leitlinien und einem vielfältigen Angebot zum Erhalt der Lebensqualität. Das Demenzkonzept der Oase-Gruppe dient als Grundlage für eine empathische und professionelle Betreuung von Menschen mit Demenz.

Wohngruppen für Menschen mit Demenz

Die Bewohnerinnen und Bewohner leben in Gruppen von 8 bis 12 Personen zusammen. Den Bewohnern wird eine Tagesgestaltung ermöglicht, die es ihnen erlaubt nicht ständig über-, unterfordert oder ausgegrenzt zu werden. Dabei geht es vor allem darum, die noch vorhandenen Ressourcen bei den alltäglichen Aktivitäten, z.B. Rüsten, Wäsche zusammenlegen usw., einzusetzen und zu erhalten. In der Küche der Wohngruppe wird gekocht, die Düfte aus der Küche regen den Appetit an und unterstützen so eine ausreichende Nahrungsaufnahme.

Die Hilfe zur Selbsthilfe bei allen Aktivitäten des täglichen Lebens (z.B. Essen und Trinken, sich bewegen, sich beschäftigen und kommunizieren) steht bis zuletzt im Vordergrund. In unseren Wohngruppen sind Tiere willkommen. Tiere bringen Beziehung, Abwechslung und Spontanität in den Heimalltag, was von den Bewohnerinnen und Bewohner sehr geschätzt wird.

Grundsätze in der Betreuung der Menschen mit Demenz

Im Mittelpunkt aller Handlungen steht der Mensch und nicht die Krankheit oder die Folgen. Jeder Bewohner braucht sein persönliches Betreuungsangebot. Die Wohngruppe bietet einen sicheren Rahmen für Menschen mit einer dementiellen Erkrankung.

Dabei nutzen wir in der Tagesgestaltung das Normalitätsprinzip. In der Wohngruppe wird gemeinsam der Tisch gedeckt, Wäsche zusammengelegt, Blumen gegossen, gejätet, geputzt, gesungen, gespielt, Feste im Jahreskreis gefeiert, Rituale gepflegt usw. Die Konzepte der Validation und der Kinaesthetics helfen bei der Kommunikation und bei den Bewegungsabläufen. In Planung stehen zudem Schulungen für das Pflege- und Betreuungspersonal in basaler Stimulation.

Der geschützte Gartenbereich soll die Möglichkeit bieten, sich zu bewegen und dabei die Natur mit ihren besonderen Farben und Düften zu erleben. Viele Menschen mit Demenz reagieren bis ans Lebensende sehr positiv auf Musik. Therapeutisch wirkt auch das begleitete Malen. Beides ermöglicht oft auch bei schwerer Demenz einen Zugang zur inneren Welt des Betroffenen. Diese Erkenntnisse nutzt die Oase, indem sie in allen Wohngruppen regelmässige Angebote mit Musik- und Maltherapie anbietet.

Rituale geben Geborgenheit und Sicherheit

Die meisten Menschen pflegen ihr ganzes Leben lang Rituale und lieben ihre Gewohnheiten. Wir fragen die Angehörigen, welche Rituale der Bewohner gerne gehabt hat und integrieren diese im Tagesablauf (z.B. am Morgen den ersten Kaffee im Bett). Zusammen in der Wohngruppen werden auch Rituale gepflegt:

  • Sich wiederholende Tagesabläufe mit festen Mustern
  • Singen zur bestimmten Tageszeit
  • Miteinander die Tagesschau im Fernsehen anschauen
  • Am Sonntag ein weisses Tischtuch oder weisse Servietten
  • Feste im Jahreskreislauf feiern, mit entsprechender Dekoration
  • Geburtstage und Bräuche feiern
  • Religiöse und spirituelle Rituale

Demenzkrankheiten

Als Demenz bezeichnet man gemäss internationalen Definitionen ein Krankheitsbild, das meist als Folge einer chronisch fortschreitenden Erkrankung des Gehirns auftritt und sich durch eine Störung von mehreren Hirnleistungsbereichen äussert. Diese Bereiche sind: Aufmerksamkeit, Sprache, Lernen und Gedächtnis, sogenannte Exekutivfunktionen (Planen, abstraktes Denken, Einsatz von Strategien, Problemlösung), Wahrnehmungsleistungen und Fähigkeiten der sozialen Interaktion.

Die demenzbedingten Störungen schränken die betroffene Person in ihren Aktivitäten des täglichen Lebens und/oder des Berufs ein.

Unterschiedliche Demenzformen & Ursachen

Eine Demenz kann zahlreiche Ursachen haben. Einige Demenzformen werden als reversibel bezeichnet: Sie können durch eine geeignete Behandlung teilweise oder ganz geheilt werden. Dies ist etwa bei Stoffwechselkrankheiten, z.B. einer Schilddrüsenunterfunktion oder bei einem Vitamin-B12-Mangel der Fall. Bei irreversiblen, also nicht rückgängig zu machenden Demenzformen ist das Gehirn direkt erkrankt. Die Alzheimer-Krankheit und die vaskuläre Demenz zählen zu den häufigsten irreversiblen Demenzformen.

Eher selten sind die Lewy-Körperchen-Demenz, die frontotemporalen Demenzen und die Parkinson-Demenz. Demenz kann auch als Folge anderer Erkrankungen auftreten, z.B. bei multipler Sklerose oder Schädel-Hirn-Verletzungen. Es gibt weiter Mischformen von Demenz wie beispielsweise vaskuläre Demenz kombiniert mit Alzheimer.

Die drei Welten der Demenz

Die Stadien im Krankheitsverlauf werden in die sogenannten drei Welten eingeteilt. Die aufgelisteten Verhaltensmerkale helfen Angehörigen, Bezugspersonen und Fachpersonen im Umgang mit den demenzkranken Menschen.

Leichte Demenz:
Die Welt der Erfolglosigkeit und der Vergesslichkeit

Komplizierte tägliche Aufgaben oder Freizeitbeschäftigungen können nicht mehr oder nur noch zeitweilig ausgeführt werden. Die Lebensführung ist eingeschränkt, selbständiges Wohnen ist mit Unterstützung noch möglich.

Typische Verhaltensmerkmale sind:

  • Depression
  • Antriebsmangel
  • Reizbarkeit
  • Stimmungslabilität
  • Traurigkeit

Mittelschwere Demenz:
Die Welt der Orientierungslosigkeit, der Ziellosigkeit und der Verwirrtheit

Nur noch einfache Tätigkeiten werden beibehalten, andere können nicht mehr vollständig oder angemessen ausgeführt werden. Konstante Begleitung und Betreuung ist wichtig.

Typische Verhaltensmerkmale sind:

  • Unruhe
  • Herumwandern
  • Wutausbrüche
  • Aggressive Verhaltensweisen infolge Unsicherheit und Unverständnis
  • Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus

Schwere Demenz:
Die Welt der Hilflosigkeit und der Schutzlosigkeit

Gedanken können nicht mehr nachvollziehbar kommuniziert werden. Die selbständige Lebensführung ist aufgehoben.

Typische Verhaltensmerkmale sind:

  • Unruhe
  • Nesteln
  • Schreien
  • Rückzug in die innere Welt

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